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Düren: U-Haft nach Verfolgungsfahrt

Ein Mann in Untersuchungshaft nach Verfolgungsfahrt mit Opel Corsa, 160 km/h auf Autobahn geflüchtet. Diverse Delikte: Kfz-Rennen, Drogenkonsum, unbefugter Gebrauch von Kraftwagen.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

FR / Bielefeld / Mitte – In der Nacht von Freitag auf Samstag, 07.03.2026, wurden drei Personen vorläufig festgenommen, nachdem sie vor der Polizei geflüchtet waren. Ein Mann ging in Untersuchungshaft.

Um etwa 00:25 Uhr sahen Polizeibeamte einen Opel Corsa, der ohne Beleuchtung auf der August-Bebel-Straße in Richtung Detmolder Straße fuhr. Nach der Überprüfung des Kennzeichens stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug nicht versichert war. Als sie den Fahrer auf der Detmolder Straße stoppen wollten, beschleunigte er auf etwa 160 km/h und floh in Richtung Autobahn.

Schließlich parkte der Fahrer das Fahrzeug auf einem Firmengelände in der Nähe der Waldenburger Straße. Die drei Insassen flüchteten dann zu Fuß in verschiedene Richtungen. Trotz intensiver Suche konnten sie jedoch gefunden und festgenommen werden.

Der Fahrer, ein 42-jähriger Deutscher ohne festen Wohnsitz, hatte Alkohol und Drogen konsumiert und besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Blutproben wurden auf der Polizeiwache Ost entnommen. Er wird nun wegen mehrerer Vergehen angeklagt: Teilnahme an illegalen Autorennen, Fahren unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, unbefugte Nutzung eines Kraftfahrzeugs.

Die beiden minderjährigen Mitfahrer, zwei 16-jährige aus Düren, wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Da die Eigentumsverhältnisse des Autos unklar blieben, wurde es beschlagnahmt. Außerdem hatte der Corsa keinen Versicherungsschutz.

Der 42-jährige Mann wurde am Samstag, 07.03.2026, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld dem Amtsgericht Bielefeld vorgeführt. Ein Haftrichter erließ einen Haftbefehl, da Fluchtgefahr bestand.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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