Ein unbekannter Täter raubte einer Frau am Chlodwigplatz die Geldbörse und flüchtete unerkannt. Die Polizei bittet um Hinweise.
Düren: Unbekannter raubt Geldbörse und flüchtet

Düren (ost)
Ein bisher unbekannter Täter raubte am vergangenen Sonntagabend einer Frau am Chlodwigplatz die Geldbörse und flüchtete unerkannt. Die Polizei ersucht um Hinweise.
Erst gestern Nachmittag wurde bei einer Anzeige auf der Wache Düren bekannt, dass am Sonntagabend (20.09.2026) gegen 20:30 Uhr ein bisher unbekannter männlicher Verdächtiger eine günstige Gelegenheit nutzte, um einer Frau aus Düren Geldbörse und Schlüssel zu stehlen. Die Frau saß zu diesem Zeitpunkt telefonierend auf den Eingangsstufen vor ihrer Wohnung, als der Mann sie plötzlich gewaltsam gegen die Hauswand drückte. Er nahm die Geldbörse und die Schlüssel der Frau, die neben ihr auf den Stufen lagen. Danach flüchtete der Täter unerkannt mit der Beute. Die Geschädigte, die bei dem Vorfall leicht verletzt wurde, entschied sich erst am nächsten Tag zur Anzeige. Eine Beschreibung des Verdächtigen konnte sie nicht abgeben.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die Hinweise zur Tat oder dem Täter geben können oder sonstige verdächtige Umstände im Umfeld des Tatortes beobachtet haben, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 02421 949 – 0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 davon gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen einen ähnlich hohen Wert aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








