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Düren: Unfall bei Rurtalbahn

Eine Lokomotive überrollte eine Gleissperre, verletzte einen Lokführer und verursachte 15.000 Euro Sachschaden.

Foto: unsplash

Jülich (ost)

Am Donnerstag, den 16.04.2026, hat eine Lokomotive der Rurtalbahn an einem Bahnübergang in der Rübenstraße eine Gleissperre überfahren. Dadurch wurde eine Person leicht verletzt.

Um 21:00 Uhr fuhr eine Lokomotive der Rurtalbahn von Jülich Bahnhof in Richtung Lorsbeck. Der 50-jährige Lokführer aus Geilenkirchen und der 54-jährige Lokführer aus Düren gaben an, dass sie kurzzeitig das Hauptgleis verlassen mussten und auf ein Abstellgleis fahren mussten. Dieses war jedoch noch mit einer nicht entsperrten Gleissperre gesichert.

Daraufhin überfuhr die Lokomotive die Gleissperre, was zu einer kurzzeitigen Entgleisung oder einem Schienenkontaktverlust führte, bei dem der 54-jährige Lokführer leicht verletzt wurde. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der 50-jährige Mann blieb unverletzt. Während des Einsatzes wurde das betroffene Gleis gesperrt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 15.000 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 (9,92%) Unfälle mit Personenschaden, 13.559 (2,13%) schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden und 3.764 (0,59%) Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die restlichen 556.792 (87,36%) Unfälle waren Sachschadensunfälle. 55.296 (8,68%) der Unfälle ereigneten sich innerorts, 17.437 (2,74%) außerorts (ohne Autobahnen) und 6.889 (1,08%) auf Autobahnen. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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