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Düren: Unfall mit E-Scooter

Zwei Personen, Rotlicht, keine Versicherung. E-Scooter-Fahrer verletzt sich bei Kollision, Sachschaden 150 Euro.

Foto: Depositphotos

Düren (ost)

Am Freitag (29.05.2026) ereignete sich ein Zusammenstoß zwischen einem E-Scooter und einem Pkw. Der Fahrer des Elektrokleinstfahrzeugs missachtete eine rote Ampel und verletzte sich bei dem Unfall.

Um etwa 13:20 Uhr fuhr ein 58-jähriger E-Scooter-Fahrer aus Düren auf dem Radweg der August-Klotz-Straße in Richtung Platz der Deutschen Einheit. An der Kreuzung überquerte er bei Rotlicht die Fußgängerfurt in Richtung Tivolostraße. Eine 18-jährige Autofahrerin aus Düren, die bei Grünlicht von der Schenkelstraße nach links abbiegen wollte, bemerkte den Mann zu spät und konnte eine Kollision nicht verhindern.

Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 58-Jährige nicht allein auf dem E-Scooter unterwegs war. Er hatte unerlaubterweise einen Freund mitgenommen, der vor dem Eintreffen der Polizei vom Unfallort geflohen war. Außerdem war an dem Elektrokleinfahrzeug ein abgelaufenes Versicherungskennzeichen angebracht. Aufgrund unklarer Eigentumsverhältnisse wurde das Fahrzeug beschlagnahmt.

Der Unfallverursacher aus Düren erlitt leichte Verletzungen bei dem Zusammenstoß, lehnte jedoch eine ärztliche Behandlung ab. Es entstand ein Sachschaden von ungefähr 150 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Bezogen auf die Ortslage waren 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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