Eine 58-jährige Pkw-Fahrerin aus Düren wurde bei einem Auffahrunfall leicht verletzt. Der Unfallverursacher flüchtete, konnte aber ermittelt werden.
Düren: Unfallflucht ohne Fahrerlaubnis

Düren (ost)
Bei einem Auffahrunfall auf der Schoellerstraße am Freitagnachmittag (18.09.2026) wurde eine 58-jährige Autofahrerin aus Düren leicht verletzt. Der Verursacher des Unfalls flüchtete zunächst, konnte aber später identifiziert werden.
Um etwa 14:10 Uhr fuhr die Frau aus Düren mit ihrem Auto auf der Schoellerstraße in Richtung B56. Sie musste aufgrund des Verkehrs ihre Geschwindigkeit in der Nähe der Einmündung Meiringplatz verringern. Ein hinter ihr fahrender Mann bemerkte dies offenbar zu spät und fuhr mit seinem Auto auf das Fahrzeug der 58-Jährigen auf. Die Frau aus Düren wurde dabei leicht verletzt. Der Unfallverursacher verließ trotz der Aufforderung des Opfers, auf die Polizei zu warten, nach einem kurzen Gespräch mit seinem Auto die Unfallstelle.
Die Polizeibeamten, die zur Unfallaufnahme herbeigerufen wurden, konnten das Auto des flüchtigen Unfallverursachers kurze Zeit später an seiner Wohnadresse finden. Dort gelang es auch, den Fahrer zu identifizieren. Der Unfallverursacher, ein 36-jähriger Mann aus Düren, besitzt derzeit keine gültige Fahrerlaubnis. Die Beamten leiteten entsprechende strafrechtliche Maßnahmen ein. Der entstandene Sachschaden wird auf ungefähr 1.500 Euro geschätzt. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle mit insgesamt 556.792 Fällen. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesopfer, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








