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Düren: Verkehrssünder gestoppt

Ein 18-jähriger Fahrer in Euskirchen-Kleinbüllesheim wurde nach rücksichtslosem Fahrverhalten gestoppt. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Foto: unsplash

Euskirchen (ost)

Am Montagabend (13. April) gegen 22 Uhr ereignete sich in der Gegend von Euskirchen-Kleinbüllesheim ein Vorfall, der zu einem Polizeieinsatz aufgrund des Verdachts auf grob fahrlässiges und rücksichtsloses Fahrverhalten führte. Nach bisherigen Informationen beobachtete ein Zeuge ein Auto, das auf der Straße „Appelsgarten“ von der „Kölner Straße“ kommend mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Es fiel bereits auf, dass die hintere Stoßstange des Fahrzeugs fehlte. Nach dem Überfahren von Verkehrshindernissen beschleunigte das Auto trotz einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h so stark, dass es kurzzeitig abgehoben haben soll. Der Fahrer fuhr dann weiter in Richtung Kleinbüllesheim und erreichte laut Zeugenaussagen Geschwindigkeiten von bis zu etwa 160 km/h, obwohl nur 100 km/h erlaubt waren. In einer Rechtskurve geriet das Auto kurzzeitig ins Schleudern. Im Ortsgebiet von Kleinbüllesheim fuhr das Auto dann auf der „Amsterdamer Straße“ und beschleunigte trotz der geltenden 30 km/h-Zone auf etwa 80 bis 100 km/h. Nach einem Wendemanöver setzte der Fahrer seine Fahrt wieder in Richtung „Appelsgarten“ fort. Zwischendurch wurde das Licht des Fahrzeugs ausgeschaltet. Außerdem kündigte der Fahrtrichtungsanzeiger zunächst das Abbiegen in einen Feldweg an, wurde dann aber nicht ausgeführt. Besonders gefährlich war die Fahrt über einen Bahnübergang, an dem das Licht bereits rot zeigte und die Schranken sich schlossen. Auch hier soll das Auto aufgrund der Geschwindigkeit kurzzeitig abgehoben haben. Danach verlor der Zeuge den Sichtkontakt zum Auto. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der 18-jährige Fahrer aus dem Kreis Düren an seiner Wohnadresse angetroffen werden. Sein Führerschein wurde eingezogen. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs durch das Verkehrskommissariat aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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