Eine Frau wurde betrunken aufgegriffen, als sie in die falsche Richtung fuhr. Die Polizei stoppte sie und stellte eine hohe Alkoholkonzentration fest.
Düren: Verkehrsteilnehmerin fährt betrunken gegen Einbahnstraße

Düren (ost)
In der Nacht zum Donnerstag (30.07.2026) wurde der Polizei nach dem Ende der Annakirmes eine Autofahrerin auffällig, die entgegen der Einbahnstraße fuhr. Bei der anschließenden Kontrolle wurde der mögliche Grund festgestellt. Die Frau war stark alkoholisiert.
Um 01:00 Uhr fuhr die Verkehrsteilnehmerin auf der Dr.-Overhues-Allee in Richtung Aachener Straße, obwohl diese Richtung aufgrund der Annakirmes gesperrt war. Eine Motorradpolizistin der Polizei Düren versuchte zunächst, das entgegenkommende Fahrzeug durch Einschalten des Blaulichts anzuhalten. Dennoch fuhr die Verkehrsteilnehmerin unbeirrt weiter, konnte jedoch schließlich auf der Dr.-Overhues-Allee gestoppt werden. Bei der Kontrolle stellte die Beamtin neben einem unsicheren Gang der 53-jährigen Fahrerin auch starken Alkoholgeruch in ihrer Atemluft fest. Ein vor Ort durchgeführter Alkoholtest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,96 Promille.
Der Frau aus Langerwehe wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt wurde untersagt. Die eingesetzten Beamten beschlagnahmten ihren Führerschein und leiteten ein Strafverfahren ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 2023 51099 Männer und 6780 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland ist Nordrhein-Westfalen weiterhin die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








