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Düren: Verkehrsunfall mit Drogeneinfluss

Ein Lkw-Fahrer verursacht Kollision mit mehreren Fahrzeugen auf der Kölner Landstraße. Hoher Sachschaden, keine Verletzten.

Foto: Depositphotos

Düren (ost)

Am Dienstag (21.04.2026) ereignete sich gegen 16:15 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Kölner Landstraße, bei dem ein Lastwagenfahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Laut bisherigen Informationen kam ein 59-jähriger Mann aus Amt Creuzburg mit seinem Sattelzug von der Straße ab und kollidierte mit einem am Straßenrand geparkten Auto. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses auf ein weiteres geparktes Fahrzeug geschoben, das wiederum gegen ein drittes Auto prallte. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Personen in den geparkten Fahrzeugen.

Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten Auffälligkeiten, die auf einen möglichen Drogenkonsum hindeuteten. Ein freiwilliger Drogentest verlief positiv. Dem Fahrer wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde eingezogen.

Ein Abschleppdienst musste die Sattelzugmaschine entfernen. Zwei der beschädigten Autos mussten ebenfalls abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 16.000 Euro geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle aufgezeichnet, während es 2023 bereits 73917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle von 63352 auf 65532 stieg, blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 56367 relativ konstant. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen sank leicht von 49610 auf 51099, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 16655 auf 18722. Nordrhein-Westfalen bleibt damit die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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