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Düren: Verkehrsunfall mit vier beschädigten Pkw

Alkoholisierter Unfallverursacher ermittelt. Ein Zeuge konnte den Täter identifizieren und die Polizei informieren. Der Mann hatte 1,68 Promille Alkohol im Blut und sein Führerschein wurde eingezogen.

Foto: Depositphotos

Aldenhoven (ost)

Nach einem Autounfall mit vier beteiligten Fahrzeugen floh der Unfallverursacher zunächst mit seinem Auto. Dank Zeugenaussagen konnte er jedoch identifiziert werden und wurde stark betrunken an seiner Wohnadresse angetroffen.

Durch einen lauten Knall wurde ein Anwohner der Jülicher Straße am Montagmorgen (15.06.2026) um 05:15 Uhr auf einen Autounfall aufmerksam. Er beobachtete, wie der Fahrer eines schwarzen Autos versuchte, sein Fahrzeug neu zu starten. Zuvor war er anscheinend mit mehreren am Straßenrand geparkten Autos kollidiert und hatte diese stark beschädigt. Bevor die Polizei eintraf, flüchtete er mit seinem Auto von der Unfallstelle.

Mit den Informationen des Zeugen gelang es den zur Fahndung eingesetzten Polizisten einige Zeit später, den Unfallverursacher und sein Auto an seiner Wohnadresse in Düren zu finden. Er war gerade angekommen und versuchte, sein Auto einzuparken.

Weil der 24-jährige Dürener offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand, ordneten die Beamten die Entnahme einer Blutprobe an. Ein zuvor durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,68 Promille. Der Führerschein des Mannes wurde eingezogen. Ihn erwartet nun ein entsprechendes Strafverfahren. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 12.500 Euro geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen gab es 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, Schwerverletzte wurden 11.172 Personen registriert und 68.000 Personen wurden leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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