Am Samstag kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Neuen Jülicher Straße. Der Lkw-Fahrer entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.
Düren: Verkehrsunfallflucht mit gestohlenem Lkw

Düren (ost)
Am Samstag (06.06.2026) ereignete sich auf der Neuen Jülicher Straße ein Verkehrsunfall mit Sachschaden zwischen einem abgestellten Auto und einem Lastwagen. Der Fahrer des Lastwagens verließ unerlaubt den Unfallort.
Um 13:30 Uhr stand eine 29-jährige Frau aus Düren mit ihrem 13-jährigen Sohn in ihrem Auto am Straßenrand der Neuen Jülicher Straße in Richtung Innenstadt. Als ein Lastwagen an ihrem Auto vorbeifuhr, streifte er es mit seiner rechten Seite und verursachte erhebliche Schäden. Anstatt anzuhalten, setzte der Lastwagen seine Fahrt fort. Die 29-Jährige folgte dem Lastwagen bis zum Parkplatz am Haus der Stadt, wo er abgestellt wurde.
Der Lastwagenfahrer versuchte zu Fuß zu fliehen, wurde jedoch vom 13-jährigen Sohn der Autofahrerin festgehalten. Er konnte sich jedoch losreißen und entfernte sich in Richtung Platz der Deutschen Einheit.
Die alarmierte Polizei befragte den offensichtlich betrunkenen Beifahrer des Lastwagenfahrers vor Ort. Dieser gab an, den Unfall verschlafen zu haben und gerade erst aufgewacht zu sein. Er nannte den Namen des mutmaßlichen Unfallverursachers, der 48 Jahre alt ist und aus Düren stammt.
Die Beamten stellten zudem fest, dass der Lastwagen offenbar gestohlen worden war. Der Beifahrer konnte dazu nichts sagen; er sei nur abgeholt worden.
Die Ermittlungen zum Beschuldigten ergaben, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Ein Besuch an seiner Wohnadresse blieb vorerst ergebnislos. Die Ermittlungen dauern an.
Zusätzlich hat die Kriminalpolizei die Untersuchungen zum Diebstahl des Lastwagens übernommen. Dieser muss zwischen dem 05.06.2026 und dem Zeitpunkt des Unfalls von einem Firmengelände gestohlen worden sein.
An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ungefähr 10000 Euro, der Sohn der Autofahrerin klagte zudem über Schmerzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% aller Unfälle darstellt. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








