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Düsseldorf: Aggressiver Diebstahl in Stadtmitte

Ein Mann wurde brutal geschlagen und verletzt, als er versuchte, seine gestohlenen zehn Euro zurückzubekommen. Die Polizei nahm den aggressiven Tatverdächtigen fest.

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Am Sonntag, den 29. März 2026, um 13:00 Uhr

Um im Besitz von gestohlenen zehn Euro zu bleiben, griff ein Mann gestern Nachmittag einen anderen mit einer Tasche an und verletzte ihn so schwer, dass er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Polizeibeamte nahmen den Verdächtigen vor Ort fest, wobei er sich widersetzte. Die Maßnahmen gegen den 19-jährigen Mann mit algerischer Staatsangehörigkeit dauern an.

Am Sonntagnachmittag befand sich ein Mann in einem Café in der Immermannstraße, als ein Zehn-Euro-Schein vor ihm auf den Boden fiel. Bevor er ihn aufheben konnte, schnappte sich ein Unbekannter das Geld und flüchtete. Der Bestohlene folgte dem Mann und konfrontierte ihn. Anstatt das Geld herauszugeben, schlug der Unbekannte den Mann mit einer Umhängetasche brutal ins Gesicht und verletzte ihn. Polizeibeamte konnten den Verdächtigen in der Nähe festnehmen. Er reagierte aggressiv, spuckte nach den Beamten und leistete auch bei seiner Festnahme Widerstand. Er wurde zur Wache gebracht, wo ihm ein Arzt aufgrund des Verdachts auf Drogenkonsum eine Blutprobe entnahm. Der 19-jährige Verdächtige ist wegen Eigentums- und Gewaltverbrechen hinreichend bekannt. Außerdem hält er sich illegal in Deutschland auf. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer und 60 Frauen, von denen 206 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer und 75 Frauen, von denen 310 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl an Mordfällen aufweist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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