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Düsseldorf: Attacke auf Ehefrau in Oberbilk, Zeugen greifen ein

Mehrere Zeugen zeigen Zivilcourage, überwältigen den Täter und halten ihn fest. Der polnische Staatsangehörige wird dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Düsseldorf und Polizei Düsseldorf

Oberbilk – Mann greift Ehefrau auf offener Straße an – Zeugen zeigen Mut und greifen ein – Festnahme – Ermittlungsrichter

Sonntag, 9. August 2026, 13:08 Uhr

Am gestrigen Nachmittag zeigten mehrere Zeugen in Oberbilk Zivilcourage, als ein Mann seine Ehefrau auf der Straße angriff. Die Zeugen überwältigten den Verdächtigen und hielten ihn fest, bis die Beamten eintrafen. Der 47-jährige polnische Staatsbürger wurde vorläufig festgenommen. Er wird heute noch dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Zur Zeit des Vorfalls traf der Beschuldigte vor einem Restaurant in der Oberbilker Allee auf seine Ehefrau. Er suchte sofort die Konfrontation und griff sie gewaltsam an, auch unter Verwendung eines Messers. Mehrere Zeugen eilten der Frau zu Hilfe und griffen ein. Sie brachten den Beschuldigten zu Boden und übergaben ihn den gerufenen Polizisten. Dem 47-Jährigen wurden Blutproben entnommen. Die Staatsanwaltschaft betrachtet die Tat derzeit als versuchten Totschlag.

Ein Zeuge erlitt leichte Verletzungen und musste ambulant behandelt werden.

Dank des Einsatzes der mutigen Zeugen wurde die Frau nur leicht verletzt.

(kyn)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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