Zivilpolizisten fassen mutmaßlichen Täter beim Versuch, Wertgegenstände aus einem Auto zu stehlen.
Düsseldorf: Auto-Diebstahl verhindert

Düsseldorf (ost)
Zeitpunkt des Verbrechens: Samstag, 11. Juli 2026, um 23:15 Uhr
Aufmerksame Beamte der Zivilpolizei haben am Samstag einen Mann festgenommen, der verdächtigt wird, versucht zu haben, Wertgegenstände aus einem Auto zu stehlen. Der Mann, der der Polizei bereits bekannt war, wurde festgenommen und am Wochenende einem Richter vorgeführt.
Am späten Samstagabend patrouillierten zwei Zivilbeamte des Einsatztrupps Süd die Erkrather Straße entlang, als sie auf den ausgelösten Alarm eines geparkten Mercedes aufmerksam wurden. Plötzlich stieg ein Mann aus dem Fond aus und inspizierte das Fahrzeug, versuchte jedoch vergeblich den Kofferraum zu öffnen. Als der Alarm verstummte, entfernte sich der Mann vom Fahrzeug. Die Beamten beschlossen, den Verdächtigen kurzzeitig zu observieren. In der Zwischenzeit begaben sich weitere Polizisten zu dem Mercedes und inspizierten das Auto. Das Fahrzeug war durchwühlt, die Mittelkonsole war geöffnet und verschiedene Papiere und Dokumente lagen verstreut im Inneren. Der Mann wurde am Worringer Platz kontrolliert. In seinen Taschen befanden sich zwei Autoschlüssel, die zu einem Mercedes gehörten. Auf die Frage, woher der 37-jährige Mann aus Sri Lanka die Schlüssel hatte, antwortete er, dass er sie von einem Freund erhalten habe. Er wusste jedoch nicht, zu welchem Fahrzeug die Schlüssel gehörten. Bei einer ersten Überprüfung stellte sich heraus, dass die Schlüssel tatsächlich zu dem Mercedes auf der Erkrather Straße passten. Der 37-Jährige war bereits mehrmals wegen ähnlicher Vergehen polizeilich bekannt und hatte erst vor wenigen Tagen das Gefängnis nach einer abgesessenen Strafe verlassen. Aufgrund der Möglichkeit einer höheren Strafe bei einer erneuten Verurteilung wurde der Mann wegen Fluchtgefahr festgenommen und einem Richter vorgeführt. Er befindet sich mittlerweile in Haft.
Die Umstände, wie der Mann in den Besitz der Schlüssel gelangt ist, werden Gegenstand weiterer Ermittlungen sein.
(dam)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 596 deutlich höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 75. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen zwar eine Region mit hohen Mordraten, aber die meisten aufgezeichneten Fälle in Deutschland im Jahr 2023 waren 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








