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Düsseldorf: Autobahnpolizei meldet Schwerpunkteinsatz Zivilkontrollen

Über 150 kontrollierte Fahrzeuge, 157 Fahrzeuge und 182 Personen kontrolliert, 15 Strafverfahren eingeleitet, 91 Ordnungswidrigkeiten geahndet, 38 Verwarngelder erhoben.

Foto: unsplash

Düsseldorf (ost)

Am Freitag, den 5. Juni 2026, von 06:00 bis 22:00 Uhr

Während eines langen Schwerpunkteinsatzes auf den umliegenden Autobahnen kontrollierten über 150 Fahrzeuge durch Beamte der Autobahnpolizei.

Das Ziel der Kontrollen war es, regelwidriges und insbesondere rücksichtsloses Verkehrsverhalten zu identifizieren, konsequent zu verfolgen und zu bestrafen. Insgesamt wurden 157 Fahrzeuge und 182 Personen überprüft. In 15 Fällen musste die Polizei Strafverfahren einleiten. Darüber hinaus wurden 91 Ordnungswidrigkeiten geahndet – darunter 23 Geschwindigkeitsverstöße und 5 Abstandsverstöße – und es wurden 38 Verwarngelder verhängt.

Besondere Vorkommnisse:

Auf der A 3 versuchte ein Fahrer, sich einer Kontrolle durch Polizeibeamte zu entziehen. Nach kurzer Zeit konnte er jedoch gestoppt werden. Der Fahrer hatte keine gültige Fahrerlaubnis und das Fahrzeug war nicht versichert. Das Fahrzeug wurde aus Gründen der Sicherheit sichergestellt.

Auf der A 57 wurde ein anderer Fahrer mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 58 km/h über dem zulässigen Limit gemessen. Der Fahrer hatte außerdem ein aktuelles Fahrverbot und war daher nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

(aho)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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