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Düsseldorf: CO-Vergiftung in Elberfeld

Zwei Verletzte durch defekte Gastherme, in Druckkammer nach Düsseldorf gebracht. Feuerwehr warnt vor geruchslosem Kohlenmonoxid und gibt Sicherheitstipps.

Foto: unsplash

Wuppertal (ost)

Zwei Personen in Elberfeld wurden am frühen Morgen durch Kohlenmonoxid aus einer defekten Gastherme verletzt. Die Feuerwehr wurde kurz nach 4 Uhr alarmiert, da Bewohner einer Wohnung in der Deweerthstraße plötzlich unwohl wurden. Die Rettungskräfte entdeckten zwei Personen mit eindeutigen Symptomen, aber beide waren noch bei Bewusstsein. Eine dritte Person in der Wohnung schien in Ordnung zu sein. Die CO-Messgeräte zeigten stark erhöhte Kohlenmonoxidwerte in den Räumen an, woraufhin die Einsatzkräfte nach der Quelle suchten, sowohl im betroffenen Wohnhaus als auch in einem benachbarten Gebäude. Schließlich identifizierten sie eine defekte Gastherme im Badezimmer der Wohnung als Verursacher, in der die Verletzten lebten. Ein Notarzt kümmerte sich um sie. Eine Blutgasanalyse ergab bei beiden so hohe COHb-Werte, dass sie zur Druckkammer nach Düsseldorf gebracht werden mussten. Die dritte Person konnte in der Wohnung bleiben. Die defekte Therme wurde außer Betrieb genommen und die Gasversorgung des Wohnhauses durch die Wuppertaler Stadtwerke später abgestellt. Nur eine Wohnung in dem Gebäude ist sowieso bewohnt.

Kohlenmonoxid ist geruchlos, ein Austritt wird oft erst bemerkt, wenn Symptome auftreten. Dazu zählen Kopfschmerzen, Schwindel und Herzrasen, je nach Konzentration auch Verwirrtheit oder Atemnot. Bei hoher Konzentration kann eine CO-Vergiftung zu Bewusstlosigkeit oder sogar zum Tod führen. Als erste Maßnahmen vor dem Eintreffen der Rettungskräfte empfiehlt die Feuerwehr Wuppertal, mögliche Quellen zu beseitigen und die Wohnung zu lüften.

Quelle: Presseportal

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