Zivilfahnder der Bundespolizei beobachten einen Diebstahl und nehmen den Täter im ICE nach Duisburg fest. Festnahme nach Videoüberwachung und Bargeldfund bei Durchsuchung. Anzeige erstattet.
Düsseldorf; Duisburg: Taschendiebstahl im Düsseldorfer Hauptbahnhof

Düsseldorf; Duisburg (ost)
Am vergangenen Donnerstag, dem 07. Mai 2026, wurde ein vermutlicher Taschendieb von Einsatzkräften der Bundespolizei festgenommen, nachdem er einen Reisenden im Hauptbahnhof Düsseldorf bestohlen hatte.
Mittags beobachteten verdeckte Ermittler der Bundespolizei einen 50-jährigen Mann auf den Bahnsteigen 17/18, wie er gezielt nach potenziellen Opfern Ausschau hielt. Nachdem er den Bahnsteig gewechselt hatte, stellte sich der Verdächtige hinter einem 55-jährigen Reisenden auf, der gerade dabei war, in den ICE 517 nach München einzusteigen.
Der Beschuldigte griff unbemerkt in die Tasche des Geschädigten, während er seinen Arm mit einem Schal bedeckte. Kurz nach der Tat flüchtete der Mann zunächst durch den Nordtunnel, wurde aber dank der fortlaufenden Videoüberwachung erneut auf den Bahnsteigen 17/18 lokalisiert. Dort stieg er in einen ICE nach Hamburg.
In Zusammenarbeit mit einer Streife im Hauptbahnhof Duisburg konnte der 50-Jährige kurz nach der Zugankunft festgenommen werden. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten 935 Euro Bargeld. Das gestohlene Mobiltelefon des Opfers wurde später von einer Zeugin in einer Bäckerei im Bahnhof Duisburg gefunden, wo der Verdächtige es versteckt hatte.
Der Geschädigte erstattete Anzeige auf der Wache in Düsseldorf und gab an, dass sich neben dem Mobiltelefon auch persönliche Dokumente und insgesamt rund 1.500 Euro Bargeld in der Handyhülle befunden hatten.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde gegen den bereits polizeibekannten Mann ein beschleunigtes Verfahren gemäß § 127b StPO eingeleitet. Er wurde dem Polizeigewahrsam in Düsseldorf übergeben und soll noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden.
Quelle: Presseportal








