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Düsseldorf: Einbrecherinnen überrascht, Duo in Haft

Zwei Frauen wurden von aufmerksamen Zeugen gestellt und festgenommen. Sie versuchten in Wohnungen einzubrechen und sind nun in Untersuchungshaft.

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Zeitpunkt des Verbrechens: 03. März 2026, 17:10 Uhr

Zwei Frauen, die verdächtigt werden, Einbruchdiebstähle begangen zu haben, wurden am Dienstagnachmittag von einem aufmerksamen Zeugen gestellt und von der Polizei verhaftet.

Ein Mann kehrte am Dienstagnachmittag nach Hause zurück und betrat ahnungslos den Flur seines Mehrfamilienhauses in der Kirchfeldstraße. Plötzlich kamen ihm zwei unbekannte Frauen entgegen, die ihm verdächtig erschienen. Als er dann eine aufgebrochene Wohnungstür entdeckte, handelte der Mann sofort: Er alarmierte die Polizei und verfolgte die fliehenden Frauen. Während er eine der Frauen in der Nähe der Talstraße stoppen konnte, lief die andere weiter in Richtung Herzogstraße. Durch die Rufe des Mannes wurde ein weiterer Zeuge auf die Situation aufmerksam. Er konnte die andere Verdächtige stoppen und festhalten. Das Duo versuchte, mögliches Einbruchswerkzeug unter einem Auto zu verstecken. Beide Frauen wurden vorläufig festgenommen. Ihre Staatsangehörigkeiten sind noch unbekannt. Sie gaben an, 16 Jahre alt zu sein. Gestern wurden sie einem Ermittlungsrichter vorgeführt und befinden sich nun in Untersuchungshaft.

Ob sie auch für weitere Einbrüche – darunter in unmittelbarer Nähe des Tatorts – verantwortlich sind, wird derzeit unter anderem von den Ermittlungen geprüft.

(ah)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 stieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb mit 445 konstant, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 1.196 auf 1.451 anstieg. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Einbrüchen im Jahr 2023 – 27.061 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen ebenfalls eine hohe Anzahl von Einbrüchen verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Anteil der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310 anstieg. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen zwar die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen, aber die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen war niedriger als in anderen Regionen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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