Ein Mann wurde festgenommen, nachdem er in ein Boot eingebrochen war. Weitere Ermittlungen sind im Gange, da weitere Einbrüche vermutet werden.
Düsseldorf: Einbruch in Yachthafen Golzheim, Polizeihund stellt Tatverdächtigen

Düsseldorf (ost)
Montag, 21. September 2026, 02:35 Uhr
In der Nacht von heute griffen Polizeibeamte in Düsseldorf einen Mann auf, der kürzlich unberechtigt Zugang zu einem Boot erlangt hatte. Bei seiner Festnahme wurde ein Diensthund eingesetzt. Der 30-jährige Verdächtige soll vor den Ermittlungsrichter gebracht werden.
In der Nacht hörte der Besitzer eines Bootes im Yachthafen Golzheim verdächtige Geräusche. Die herbeigerufenen Polizisten konnten einen Mann auf einem Boot ausmachen, der offensichtlich eingebrochen war. Sie forderten den Verdächtigen auf, sich zu zeigen und das Boot zu verlassen. Da sich der Mann in einem unübersichtlichen Bereich versteckte und den Anweisungen nicht befolgte, wurde ein Diensthund eingesetzt, der den Verdächtigen schließlich aufspürte. Der 30-jährige Mann mit moldauischer Staatsbürgerschaft erlitt leichte Verletzungen durch den Biss. Nach einer ambulanten Behandlung wurde er in Polizeigewahrsam genommen.
Weil der Verdacht besteht, dass er in weitere Boote eingebrochen ist, laufen die Ermittlungen weiter.
kyn
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023 zurück. Davon waren 2.344 männliche Verdächtige und 455 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








