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Düsseldorf: ET PRIOS kontrolliert mutmaßlichen Drogendealer am Hauptbahnhof

Nach der Entdeckung von Heroin und Crack in den Hosentaschen des Verdächtigen, fanden die Beamten bei einer Durchsuchung weitere Drogen und Beweismittel.

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Zeitpunkt des Verbrechens: 26. Juli 2026, um 13:10 Uhr

Nachdem die Polizei bereits in den Taschen eines vermeintlichen Drogenhändlers fündig geworden war, erwirkten die Beamten des PRIOS-Einsatztrupps in Düsseldorf einen Durchsuchungsbeschluss gegen den Verdächtigen. Dabei wurden weitere Drogen und verschiedene Beweismittel gefunden.

Während des Einsatzes befanden sich die Polizisten in der Karlstraße – in der Nähe des Hauptbahnhofs – als sie auf den Mann aufmerksam wurden und beschlossen, ihn zu kontrollieren und zu durchsuchen. Es wurde schnell klar: Die Beamten hatten den richtigen Riecher. Bei der Durchsuchung des 59-jährigen Iraners fanden sie Heroin, Crack und verschiedene Messer. Aufgrund der Umstände erwirkten die Beamten einen Durchsuchungsbeschluss bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf, um die Wohnung des Tatverdächtigen durchsuchen zu können.

Bei der folgenden Durchsuchung der Wohnung in Düsseldorf-Unterbilk fanden die Einsatzkräfte weiteres Heroin und Crack, mehrere gestohlene Fahrräder, Elektroschocker und eine nicht zugelassene Druckluftwaffe.

Die gefundenen Gegenstände wurden beschlagnahmt und entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

Die Ermittlungen dauern an.

(frz)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenregistrierungen verzeichnet, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 wurden 51.099 männliche Verdächtige und 6.780 weibliche Verdächtige registriert. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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