Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Düsseldorf: Jugendliche verletzt durch Regionalexpress – Bundespolizei ermittelt

Zwei Jugendliche wurden beim Hochklettern einer Bahntrasse durch die Sogwirkung des vorbeifahrenden Regionalexpresses zu Boden gestoßen und verletzt. Die Bundespolizei warnt vor lebensgefährlichem Aufenthalt im Gleisbereich.

Foto: unsplash

Mönchengladbach (ost)

Am 02. Februar 2026 ereignete sich um 19.10 Uhr in Mönchengladbach Rheydt, in der Nähe der Brunnenstraße, ein gefährlicher Vorfall an den Bahngleisen. Zwei Jugendliche (15, 17) wurden beim Klettern auf einer Bahntrasse durch die Sogwirkung des vorbeifahrenden Regionalexpresses (RE 8) zu Boden gestoßen und verletzt.

Die Einsatzzentrale der Bundespolizei Düsseldorf wurde vom Polizeipräsidium Mönchengladbach über den Vorfall informiert. Die Erstmeldung erfolgte um 19.15 Uhr. Eine Streife des Bundespolizeireviers Mönchengladbach begab sich sofort zur Unfallstelle und begann mit den Ermittlungen.

Der 15-jährige Jugendliche erlitt eine Schlüsselbeinfraktur und eine Kopfplatzwunde. Beim 17-Jährigen wurde eine Knieverletzung festgestellt. Beide Verletzten wurden vor Ort an die Besatzung eines Rettungswagens übergeben und zur weiteren medizinischen Versorgung in ein örtliches Krankenhaus gebracht.

Über die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn AG konnte die Telefonnummer des Lokführers ermittelt werden. Dieser gab an, die Jugendlichen im Gleisbereich gesehen, aber nicht erfasst zu haben. Am Zug wurden keine Spuren oder Beschädigungen festgestellt.

Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang nachdrücklich darauf hin, dass der Aufenthalt im Gleisbereich lebensgefährlich ist. Züge nähern sich fast geräuschlos und erzeugen auch ohne direkten Kontakt eine starke Sogwirkung. Das Betreten von Bahntrassen ist verboten und kann zu schwersten Verletzungen oder tödlichen Unfällen führen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24