Ein 48-jähriger Mann kolumbianischer Herkunft wurde beim Fluchtversuch nach einem misslungenen Einbruch in der Düsseldorfer Stadtmitte festgenommen.
Düsseldorf: Misslungener Einbruch in Wohnung,48-Jähriger festgenommen

Düsseldorf (ost)
Zeitpunkt des Verbrechens: Montag, 16.03.2026, um 11:28 Uhr
Am Morgen des Montags wurde in der Innenstadt von Düsseldorf versucht, in ein Mehrfamilienhaus in der Friedrich-Ebert-Straße einzubrechen. Ein 48-jähriger Mann aus Kolumbien und ein weiterer unbekannter Verdächtiger versuchten gewaltsam in eine Wohnung einzudringen.
Nach den aktuellen Ermittlungen informierte ein Anwohner die Polizeileitstelle darüber, dass zwei Männer versuchten, bei ihm einzubrechen. Sofort alarmierte Polizisten der Schwerpunktdienst der Polizeiinspektion Mitte konnten in das Mehrfamilienhaus eindringen und sahen einen flüchtenden Verdächtigen aus einem Fenster klettern. Er versuchte filmreif, über die Außenfassade auf ein angrenzendes Dach zu gelangen. Die Beamten handelten schnell und konnten den Mann dazu überreden, von der Fassade auf einen Balkon zu springen und sich dort widerstandslos festnehmen zu lassen. Bei der Durchsuchung des 48-jährigen Kolumbianers fanden die Einsatzkräfte spezielles Werkzeug, das vermutlich zum Aufbrechen von Türen verwendet wird.
Der festgenommene Mann hat keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Gegen ihn wurde unter anderem eine Anzeige wegen illegalen Aufenthalts erstattet. Er wird einem Richter vorgeführt.
Die Ermittlungen, insbesondere zur Identität des zweiten Verdächtigen, sind noch im Gange. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Einbruchskommissariat der Düsseldorfer Polizei (KK14) unter der Telefonnummer 0211 870 0 in Verbindung zu setzen.
(ff)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen war im Jahr 2022 mit 2.789 Personen höher als im Jahr 2023 mit 3.069 Personen. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2.344 Männer im Jahr 2022 und 2.614 Männer im Jahr 2023 verdächtigt wurden. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbruchsfällen mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete, zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Anzahl aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








