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Düsseldorf: Motorradfahrer flüchtet nach Unfall zu Fuß

Ein Motorradfahrer verursachte einen Unfall auf der A 52, flüchtete zu Fuß vor der Polizei und besitzt keine gültige Fahrerlaubnis.

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Unfallzeit: Sonntag, 23. August 2026, um 18:35 Uhr

Nachdem ein 38-jähriger Mann aus Wassenberg mehrere Fahrzeuge auf der A 52 überholt hatte, verlor er in einer Autobahnausfahrt die Kontrolle über sein Motorrad und versuchte dann zu Fuß vor der Polizei zu fliehen. Es stellte sich heraus, dass die Kennzeichen gestohlen waren und der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besaß.

Um 18:35 Uhr wurde die Leitstelle über einen Motorradunfall auf der A 52 in Richtung Essen informiert. In der Ausfahrt Mönchengladbach-Nord soll ein Motorradfahrer gestürzt und anschließend zu Fuß in ein angrenzendes Waldstück geflüchtet sein.

Bei der Ankunft trafen die gerufenen Beamten auf mehrere Zeugen, die angaben, dass der Motorradfahrer zuvor mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn unterwegs war und dabei auch Fahrzeuge überholt hatte, bis er dann in der Ausfahrt die Kontrolle über das Motorrad verlor, stürzte und anschließend zu Fuß in Richtung Wald flüchtete.

Die Einsatzkräfte umstellten daraufhin das Waldstück und konnten den 38-jährigen Mann nach kurzer Zeit im Wald finden. Da er sich anscheinend schwer am Bein verletzt hatte, legten die Polizisten ihm ein Tourniquet an.

Bei den weiteren Untersuchungen stellte sich heraus, dass das Kennzeichen des Motorrads als gestohlen gemeldet war und der Mann sich im Hafturlaub befand. Außerdem besaß er keine gültige Fahrerlaubnis. Die genauen Eigentumsverhältnisse des Motorrads müssen noch geklärt werden. Die Ermittlungen dauern an.

(dam)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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