Die Polizei nahm gestern zwei mutmaßliche Drogendealer in Oberbilk fest. Trotz Fluchtversuch wurden sie chancenlos gestellt.
Düsseldorf: Polizei nimmt Drogendealer fest

Düsseldorf (ost)
Zeitpunkt des Vorfalls: Montag, 31.08.2026 um 17:00 Uhr
Gestern wurden in Oberbilk zwei Verdächtige von der Polizei festgenommen, die des Drogenhandels verdächtigt werden. Obwohl sie versuchten zu fliehen, waren sie am Ende erfolglos.
Bewohner der Lessingstraße meldeten am Montagabend, dass mehrere Personen offen auf der Straße Drogen verkauften. Als die Polizei eintraf, waren die Dealer bereits verschwunden. Ein Zeuge berichtete jedoch, dass drei Männer in ein Gebäude gegangen seien.
Als die Beamten das Haus betraten, überraschten sie die Männer im Treppenhaus. Als die Verdächtigen die Polizei sahen, rannten sie in verschiedene Wohnungen und flüchteten über eine Feuertreppe.
Vor dem Gebäude hatten sich mehrere Polizisten postiert, als die drei Verdächtigen plötzlich aus einem Nachbarhaus kamen und in Richtung Industriestraße rannten.
Die Polizei nahm sofort die Verfolgung auf. Zwei Männer versuchten, sich unter geparkten Autos zu verstecken, wurden jedoch entdeckt. Der dritte Verdächtige entkam.
Bei einem der Verdächtigen, einem 25-jährigen Algerier, fanden die Beamten mehrere Beutel mit Cannabis und Medikamente. Zudem hatte er Bargeld in kleinen Scheinen dabei.
Der zweite Verdächtige, ein 26-jähriger Algerier, hatte weder Drogen noch Bargeld bei sich, wurde jedoch bereits wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz gesucht.
Aufgrund von Hinweisen, dass die Wohnungen und ein geparktes Auto in der Lessingstraße als “Depot” genutzt wurden, wurde ein Drogenspürhund hinzugezogen.
In einer Wohnung fanden die Beamten eine große Menge Cannabis, in einer anderen Handys und Bargeld.
Der Diensthund schlug am Auto an, jedoch wurden vor Ort keine Drogen gefunden. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt, um es genauer zu untersuchen.
Die beiden Verdächtigen, die keinen festen Wohnsitz haben, wurden vorläufig festgenommen.
Die Ermittlungen dauern an.
(dam)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 56.367 auf 57.879 hoch. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 auf 18.722. Im Jahr 2023 hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen in Deutschland mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








