Beamte in Zivil konnten einen Mann festnehmen, der im Volksgarten Drogen verkauft hatte. Der Tatverdächtige wird einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Düsseldorf: Polizei nimmt mutmaßlichen Drogendealer im Volksgarten fest

Düsseldorf (ost)
Zeitpunkt des Verbrechens: Sonntag, 04. Oktober 2026, um 17:50 Uhr.
Gestern Abend gelang es der Polizei, einen Mann festzunehmen, der im Volksgarten angeblich Drogen verkauft hatte. Der Mann ist der Polizei bereits bekannt und soll vor einen Ermittlungsrichter gebracht werden.
Einigen zivilen Beamten des Einsatztrupps PRIOS fiel gestern eine größere Gruppe von Personen auf dem Lessingplatz auf, die offensichtlich mit der Drogenszene in Verbindung stand. Diese Personen schienen auf jemanden zu warten. Kurz darauf erschien ein Mann auf einem E-Scooter, sprach die Gruppe an und forderte sie scheinbar auf, ihm zu folgen.
Die Polizisten entschieden sich für eine kurzfristige Beobachtung und folgten dem Mann in den Volksgarten. Dort setzte er sich auf eine Parkbank und übergab den einzelnen Personen nacheinander immer wieder kleine Päckchen.
Nachdem sich die Personen von dem vermeintlichen Dealer entfernt hatten, wurden sie von herbeigerufenen uniformierten Einsatzkräften in der Nähe des Volksgartens kontrolliert. Sie bestätigten den Beamten, dass sie Crack von dem Mann auf der Parkbank gekauft hatten. Als der Tatverdächtige schließlich versuchte, den Volksgarten mit seinem E-Scooter zu verlassen, stellten sich die zivilen Einsatzkräfte des ET PRIOS dem Mann in den Weg. Er versuchte noch zu Fuß vor den Polizisten zu fliehen – jedoch vergeblich. In seiner Hosentasche fanden die Beamten mehrere hundert Euro in kleinen Scheinen sowie in unmittelbarer Nähe ein kleines Plastiktütchen, das der Tatverdächtige noch heimlich wegwerfen wollte. Spätere Einsatzkräfte konnten das weggeworfene Plastiktütchen finden und sicherstellen. Inhalt: Eine erhebliche Menge Crack. Der 27-jährige Pole, der der Polizei bereits bekannt ist, wurde festgenommen. Er soll noch heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an.
(dam)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 2023 bereits 73917 Fälle waren. In beiden Jahren wurden die meisten Fälle in Nordrhein-Westfalen verzeichnet. Im Jahr 2023 wurden hier 73917 Fälle gemeldet. Im Vergleich dazu gab es in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








