Ein 54-jähriger Deutsch-Ungarn wurde in Neuss gestoppt, nachdem er möglicherweise Unfälle unter Alkoholeinfluss verursacht hatte.
Düsseldorf: Polizei stoppt betrunkenen Autofahrer

Neuss (ost)
Am Abend des Sonntags, den 3. Mai, wurde der Polizei ein Fahrzeug gemeldet, das in Neuss mit überhöhter Geschwindigkeit und in Schlangenlinien fuhr. Die Beamten, die daraufhin entsandt wurden, konnten an der Kaarster Straße einen 54-jährigen Deutsch-Ungarn stoppen. Er schien unter dem Einfluss von Alkohol zu stehen. Sein Fahrzeug wies möglicherweise frische Schäden auf, die von Unfällen während der Trunkenheitsfahrt stammen könnten. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen.
Die Ermittler des Verkehrskommissariats 1 suchen nun nach Fahrzeughaltern, deren Fahrzeuge durch den betrunkenen Autofahrer beschädigt worden sein könnten.
In der fraglichen Nacht führte seine Route von Düsseldorf über die Autobahn 44 in Richtung Krefeld und dann über die A 57 in Richtung Köln. An der Anschlussstelle Holzbüttgen verließ er die Autobahn und fuhr über die Viersener Straße und Kaarster Straße weiter, wo er von der Polizei gestoppt wurde.
Personen, die Hinweise auf Unfälle haben, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Nummer 02131 3000 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63352 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 56367, wovon 49610 männlich und 6757 weiblich waren. 16655 Verdächtige waren nicht deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73917, wobei 65532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging auf 57879 zurück, wovon 51099 männlich und 6780 weiblich waren. 18722 Verdächtige waren nicht deutsch. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen knapp dahinter.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








