Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Düsseldorf: Polizist stellt mutmaßliche Einbrecherinnen

Ein Polizist konnte zwei Frauen auf frischer Tat stellen, die versuchten, in ein Wohnhaus einzubrechen. Die beiden wurden vorläufig festgenommen und die Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Zeitpunkt des Verbrechens: Dienstag, 25. August 2026, 12:43 Uhr

Ein Polizist konnte gestern zwei verdächtige Einbrecherinnen auf frischer Tat ertappen: Dank seines instinktiven Gespürs!

Während eines privaten Spaziergangs an der Bezirkssportanlage Oberkassel bemerkte der Polizist zwei Frauen, die die Schorlemerstraße entlang liefen. Der Beamte erkannte sofort, dass das Verhalten des Duos verdächtig war.

Und sein “professionelles Bauchgefühl” bestätigte sich. Die beiden Frauen näherten sich der Eingangstür eines Wohnhauses und versuchten, sich mit selbstgemachten Werkzeugen Zugang zu verschaffen. Als dies offensichtlich scheiterte, interessierten sich die Frauen sehr für die Fenster des Hauses.

Der Polizist hatte inzwischen über die Leitstelle Verstärkung angefordert, die die Frauen sofort kontrollierte. Bei ihnen wurden verschiedene Einbruchswerkzeuge wie ein “Flipper” und Schraubendreher sowie Einweghandschuhe gefunden. An der Haustür waren tatsächlich frische Hebelspuren zu sehen. Die 40-jährige Französin und ihre 28-jährige serbische Komplizin wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen zu möglichen abgeschlossenen Taten und anderen Tatorten dauern an.

(dam)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2.789 im Jahr 2022 und 3.069 im Jahr 2023. Davon waren 2.344 männliche Verdächtige und 445 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es 2.614 männliche Verdächtige und 455 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Kriminalitätsrate aufweist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24