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Düsseldorf: Räuberpärchen stößt Mann zu Boden

Ein 26-jähriger Deutscher wurde in einem Bankvorraum von einem unbekannten Pärchen angegriffen und bestohlen. Ein tatverdächtiger 26-jähriger Marokkaner wurde festgenommen.

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Samstag, 19. September 2026, 02:40 Uhr

Ein bislang unbekanntes Diebespaar stieß in der Nacht auf Samstag einen 26-jährigen Deutschen aus Düsseldorf im Vorraum einer Bank zu Boden und raubte sein Mobiltelefon. Kurz nach der Tat konnte die Polizei einen verdächtigen 26-Jährigen festnehmen.

Augenzeugen alarmierten ein Einsatzteam der Wache Stadtmitte auf Schreie aus dem Bereich des Immermannhofes. An der Immermannstraße trafen die Beamten auf Zeugen, das Opfer und den mutmaßlichen Dieb. Zu diesem Zeitpunkt hielt dieser ein Teppichmesser in der Hand, das er auf Ansprache des Streifenteams sofort fallen ließ. Der Tatverdächtige ist ein 26-jähriger Marokkaner ohne festen Wohnsitz.

Der Geschädigte erklärte in seiner ersten Aussage, dass er sich im Vorraum einer Bank in der Bismarckstraße befand, als er plötzlich von einem unbekannten Paar angesprochen wurde. Das Duo stieß ihn dann zu Boden und entwendete das Mobiltelefon aus seiner Hose. Danach flüchteten beide in verschiedene Richtungen. Der Geschädigte verfolgte daraufhin den männlichen Tatverdächtigen bis zur Immermannstraße und rief dabei um Hilfe. Die weibliche Komplizin wird vom Geschädigten als 160 Zentimeter groß, dunkel gekleidet und mit schulterlangen dunklen Haaren beschrieben. Sie trug eine große Reisetasche mit roten Verzierungen.

Der 26-jährige Tatverdächtige wurde in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zur Identität oder dem Aufenthaltsort der weiblichen Mittäterin haben, sich beim Kriminalkommissariat 13 unter der Rufnummer 0211 870 0 zu melden.

(kbf)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die hohe Anzahl von nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 auf 310 anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was die besorgniserregende Situation in Nordrhein-Westfalen verdeutlicht.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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