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Düsseldorf: Raub auf Kiosk in Eller

Ein Räuber forderte unter Vorhalt einer Schusswaffe Bargeld, konnte flüchten, aber wurde sofort festgenommen.

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Am Dienstag, den 11. August 2026, um 20:19 Uhr

Ein bis dahin unbekannter Dieb verlangte gestern Abend in einem Kiosk in der Peter-Richarz-Straße unter Vorhalt einer Schusswaffe den Inhalt der Kasse von einem Mitarbeiter.

Der Dieb konnte zunächst mit einer kleinen dreistelligen Summe entkommen. Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen wurde ein Verdächtiger, ein 26-jähriger deutscher Staatsbürger ohne festen Wohnsitz, festgenommen. Bei seiner Durchsuchung wurde die Tatwaffe (PTB-Waffe) und ein Teil der Beute gefunden. In seiner ersten Aussage gestand der Verdächtige die Tat. Er wird noch heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Die Ermittlungen sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470 – liegt Nordrhein-Westfalen damit auf einem ähnlichen Niveau.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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