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Düsseldorf: Raub auf Kiosk in Friedrichstadt, Zwei maskierte Täter flüchten mit Beute – Polizei sucht Zeugen

Die Polizei sucht Zeugen einer Raubtat in Friedrichstadt, bei der zwei maskierte Männer mit einer Machete zwei Frauen bedrohten und mit der Kasse flohen.

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Friedrichstadt – Bewaffneter Überfall auf einen Kiosk – Zwei vermummte Verdächtige flüchten mit Beute – Polizei bittet um Zeugenhinweise

Tatzeit: Freitag, 09. Januar 2026, um 22:55 Uhr

Die Polizei sucht nach Zeugen eines Raubüberfalls am Freitagabend in Friedrichstadt. Zwei maskierte Männer hatten zwei Frauen in einem Kiosk mit einer Machete bedroht und waren dann mit der Kasse geflohen.

Laut den bisherigen Untersuchungen betraten die beiden Unbekannten gegen 23 Uhr das Geschäft an der Hüttenstraße. Sie bedrohten die beiden anwesenden weiblichen Betreiber mit einer Machete und forderten die Herausgabe der Kasse. Kurz danach flüchteten sie mit der Geldkassette und einigen Hundert Euro Inhalt in Richtung Corneliusstraße. Eine Fahndung der Polizei blieb erfolglos. Eine der Frauen wurde leicht von der Klinge der Tatwaffe verletzt.

Der erste Verdächtige ist ungefähr 1,70 Meter groß und schlank. Obwohl er mit einem Schal und einer Kapuze maskiert war, war seine schwarze Hautfarbe angeblich erkennbar. Er trug eine schwarze Lederjacke, schwarze Jogginghose, schwarze Schuhe und schwarze Stoffhandschuhe.

Der zweite Räuber ist etwa 1,85 Meter groß und ebenfalls schlank. Er war auch komplett in Schwarz wie sein Komplize gekleidet, mit der Ausnahme, dass er eine schwarze Jacke aus Stoff trug. Auch bei ihm soll trotz der Maskierung die schwarze Hautfarbe erkennbar gewesen sein.

Die Experten des Raubkommissariats KK 13 bitten um Hinweise von Zeugen unter der Telefonnummer 0211 8700.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11.270 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 12.625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6.473 auf 7.478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8.073 auf 9.103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.238 auf 8.213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3.590 auf 4.163. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten gemeldeten Raubfällen im Jahr 2023 – 12.625 Fälle – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen insgesamt mit einer hohen Anzahl von Raubüberfällen konfrontiert ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24