Die Düsseldorfer Polizei sucht dringend nach Zeugen eines Raubes in Golzheim. Eine Unbekannte verschaffte sich unter einem Vorwand Zutritt zu der Wohnung eines pflegebedürftigen Seniors.
Düsseldorf: Raub in Golzheim – Polizei sucht Zeugen
Düsseldorf (ost)
Am Freitag, den 25. Juli 2025, um 11:00 Uhr
Die Polizei in Düsseldorf bittet dringend um Zeugenaussagen zu einem Raub in Golzheim am Freitagmorgen. Eine Unbekannte hatte sich unter einem Vorwand Zugang zur Wohnung eines pflegebedürftigen Seniors verschafft. Kurz darauf bemerkte ein Familienmitglied des Opfers, dass der Safe fehlte.
Nach den derzeitigen Ermittlungen der Beamten des Fachkommissariats befand sich der Senior am Freitagvormittag in seiner Wohnung in der Rottendamer Straße, als es an der Tür klingelte. Eine unbekannte Frau gab vor, Mitarbeiterin des Pflegedienstes des Mannes zu sein, betrat die Wohnung und begann ein Gespräch mit dem Senior. Etwa eine Stunde später kam ein Familienmitglied des Mannes und stellte fest, dass der Safe aus der Wohnung gestohlen worden war. Es entstand ein hoher Schaden. Die Polizei bittet dringend um Zeugenaussagen.
Die Frau ist ungefähr 30 bis 35 Jahre alt und etwa 1,60 bis 1,65 Meter groß. Sie sprach gebrochen Deutsch und trug ein helles Sommerkleid.
Der Senior konnte keine Angaben zu weiteren Personen machen.
Wer hat am Freitag, um 11:00 Uhr, in der Rotterdamer Straße verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge gesehen?
Hinweise werden vom zuständigen Kriminalkommissariat 13 der Düsseldorfer Polizei unter der Telefonnummer 0211-8700 erbeten.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen, nämlich 12625 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 im Jahr 2022 auf 7478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023, wobei der Anteil der nicht-deutschen Verdächtigen von 3590 auf 4163 zunahm.
2022 | 2023 | |
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Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 davon gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
2022 | 2023 | |
---|---|---|
Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt