Fünf Männer wurden festgenommen, nachdem sie ein Opfer in einer Gaststätte angegriffen, geschlagen, getreten und beraubt hatten. Opfer musste ins Krankenhaus.
Düsseldorf: Raub in Stadtmitte, Täter greifen Opfer mit Pfefferspray an und rauben es brutal aus – Fünf Männer festgenommen

Düsseldorf (ost)
Am Mittwoch, den 22. April, um 08:10 Uhr
Am gestrigen Morgen wurden fünf Männer in der Innenstadt von Düsseldorf von Polizeibeamten festgenommen. Sie werden verdächtigt, einen Mann in einer Gaststätte zuerst mit Pfefferspray angegriffen, ihn dann auf der Straße gemeinsam geschlagen und getreten und schließlich beraubt zu haben. Das Opfer wurde verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die fünf Verdächtigen im Alter von 20 bis 25 Jahren sind alle polizeibekannt und obdachlos. Sie sollen dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.
Am gestrigen Morgen befand sich ein 38-jähriger Mann in einer Gaststätte in der Kölner Straße, als er in einen Streit mit fünf unbekannten Männern geriet. Einer der Männer sprühte dem Opfer Pfefferspray ins Gesicht. Anschließend floh der 38-jährige Mann aus dem Café über die Kölner Straße in Richtung Am Wehrhahn. Die Männer verfolgten ihn und griffen ihn an. Danach raubten sie ihm eine Tasche und seine Schuhe. Bei einer sofortigen Fahndung konnten die Polizisten alle fünf Verdächtigen festnehmen, die sich teilweise versteckt hatten. Sie hatten noch die gestohlene Beute bei sich. Aufgrund von Hinweisen auf Drogenkonsum wurden ihnen auf der Wache Blutproben entnommen. Die Männer (20, 20, 22, 23, 25 Jahre alt) mit algerischer (zweimal) und marokkanischer (dreimal) Staatsangehörigkeit waren bereits mehrfach wegen Eigentumsdelikten und Gewalttaten bekannt.
Kyn
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Dies entspricht einem Anstieg um 1355 Fälle innerhalb eines Jahres. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 wurden 596 männliche Verdächtige und 75 weibliche Verdächtige verzeichnet. Darüber hinaus stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 Fälle – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Anzahl von Fällen aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








