Beamte der Bundespolizei kontrollierten einen 16-jährigen Jugendlichen am Düsseldorfer Hauptbahnhof. Er führte eine Schreckschusswaffe und Betäubungsmittel mit sich. Eine Strafverfahren wurde eingeleitet.
Düsseldorf: Schreckschusswaffe beschlagnahmt bei Jugendlichem
Düsseldorf (ost)
In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch (30. Juli 2025) haben Beamte der Bundespolizei einen 16-jährigen Jugendlichen kontrolliert, der eine Schreckschusswaffe bei sich hatte. Außerdem wurde bei dem Minderjährigen eine geringe Menge Betäubungsmittel gefunden. Die Waffe wurde konfisziert. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Um 01.30 Uhr haben die Beamten den erst 16-jährigen Deutschen am Hauptbahnhof in Düsseldorf kontrolliert. Eine Überprüfung seiner Personalien ergab, dass er bereits mehrmals polizeilich aufgefallen war.
Er bestätigte die Frage, ob er gefährliche Gegenstände bei sich trug. Zögerlich gab er zu, eine Schusswaffe in seiner Bauchtasche zu haben. Es handelte sich schließlich um eine Schreckschusswaffe. Der Besitz und das Tragen einer solchen Waffe sind erst ab dem 18. Lebensjahr erlaubt und erfordern einen sogenannten kleinen Waffenschein. Der 16-Jährige erfüllte weder die Altersanforderungen noch besaß er einen solchen Schein. Er hatte keine Munition dabei.
Auf der Wache fanden die Beamten auch mehrere Ecstasy-Tabletten bei dem Jugendlichen.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Minderjährige in Gewahrsam genommen und an eine Jugendschutzstelle überstellt.
Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen war im Jahr 2022 mit 56367 Personen höher als im Jahr 2023 mit 57879 Personen. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73917 Fälle.
2022 | 2023 | |
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Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt