Zivilfahnder nehmen drei Männer fest, die einen 80-Jährigen bestohlen haben. Ihr Pkw wurde beschlagnahmt.
Düsseldorf: Stadtmitte – Trio nach Taschendiebstahl festgenommen

Düsseldorf (ost)
Montag, 17. August 2026, 16:20 Uhr
Gestern Nachmittag wurden in der Innenstadt drei Männer von Zivilfahndern festgenommen, die verdächtigt werden, einen 80-jährigen Mann an einer U-Bahn-Station bestohlen zu haben. Um nicht erwischt zu werden, änderten die Männer ihre Kleidung nach der Tat.
Nach den bisherigen Ermittlungen bemerkte ein verdeckter Beamter das Trio an der Ecke Berliner Allee/Steinstraße. Die Männer begaben sich zur U-Bahn-Station, nachdem sie ihren Wagen vor einer Bank abgestellt hatten. Aufgrund seiner Beobachtungen rief der Beamte weitere Polizisten herbei, die den Verdächtigen in den U-Bahn-Bereich verfolgten. Dort sprachen die Männer einen 80-Jährigen an und führten ein Gespräch mit ihm.
Danach verließen sie die Station nach ein paar Minuten und kehrten zu ihrem Auto zurück. Sie wurden später auf der Immermannstraße/Charlottenstraße in ihrem Fahrzeug kontrolliert.
Nachfolgend stellte sich heraus, dass sie dem 80-jährigen Mann während des Gesprächs offenbar die Geldbörse sowie etwa 300 Euro Bargeld aus der Hosentasche gestohlen hatten. Um unerkannt zu fliehen, wechselten die drei Männer außerdem ihre Oberteile.
Die Verdächtigen sind 35, 36 und 42 Jahre alt und stammen jeweils aus Bosnien und Herzegowina. Alle waren bereits mehrfach polizeilich wegen ähnlicher Vergehen bekannt. Sie wurden vorläufig festgenommen und ihr Auto wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.
(heu)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle von 1980 auf 2725 stieg, blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 1897 relativ konstant. Insgesamt waren 1284 der Verdächtigen im Jahr 2022 nicht deutsch, während es im Jahr 2023 1520 waren. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten gemeldeten Taschendiebstählen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 39.519 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen einen erheblichen Anteil an den landesweiten Taschendiebstählen ausmacht.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was die Bedeutung der Situation in Nordrhein-Westfalen unterstreicht.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








