Die Obduktion eines 14-jährigen Jugendlichen in Dormagen ergab Stich- und Schnittverletzungen als Todesursache. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
Düsseldorf: Tötungsdelikt in Dormagen

Dormagen (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und der Polizei:
In den Pressemitteilungen vom 29.01.2026 (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65851/6206206) und 03.02.2026 (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65851/6209460) wurde über die Einrichtung einer Mordkommission aufgrund eines möglichen Tötungsdelikts in Dormagen an einem 14-jährigen Jugendlichen berichtet.
Bei der Obduktion des 14-jährigen Opfers wurden sowohl Stich- als auch Schnittverletzungen festgestellt. Laut dem Obduktionsergebnis ist der Jugendliche infolge dieser Verletzungen gestorben, weshalb die Polizei und Staatsanwaltschaft nun von einem Tötungsdelikt ausgehen.
Die Ermittlungen befinden sich in vollem Gange.
Sobald es neue Informationen in diesem Fall gibt, werden diese über die offiziellen Kanäle der Polizei und Staatsanwaltschaft veröffentlicht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, davon waren 596 männlich, 75 weiblich und 310 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








