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Düsseldorf: Verfolgungsfahrt durch Fußgängerzone,31-Jähriger flüchtet vor Polizei und leistet Widerstand

Ein 31-jähriger E-Scooter-Fahrer gefährdet den Straßenverkehr in der Innenstadt und verursacht einen Verkehrsunfall, bevor er festgenommen wird.

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Einsatzzeit: 11. März 2026, 11:57 Uhr

Ein 31-jähriger Mann, der einen E-Scooter fuhr, hat am Mittwochmittag den Verkehr in der Innenstadt gefährdet, als er vor der Polizei floh. Er fuhr rücksichtslos durch verschiedene Straßen, ignorierte Ampeln, verursachte einen Unfall und leistete dann Widerstand gegen die Polizeibeamten.

Nach den bisherigen Ermittlungen sollte ein 31-jähriger E-Scooter-Fahrer, der nicht versichert war, angehalten und kontrolliert werden. Sobald er die Polizisten sah, beschleunigte er seinen E-Scooter auf der Jacobistraße in Richtung der Schadowstraße.

Die Beamten des Verkehrsdienstes verfolgten ihn teilweise zu Fuß. Während seiner Flucht schlängelte er sich durch Passanten in der Fußgängerzone und fuhr sogar durch ein Einkaufszentrum, um der Polizei zu entkommen. Beim Verlassen des Zentrums prallte er gegen ein Auto, stürzte und setzte seine Flucht zu Fuß fort.

Auf der Oststraße gelang es den Beamten schließlich, den 31-jährigen Mann festzuhalten. Bei der Durchsuchung fanden sie mutmaßliches Diebesgut, darunter Bargeld, Mobiltelefone und fremde Ausweisdokumente.

Die Polizei beschlagnahmte den E-Scooter und entnahm dem Fahrer eine Blutprobe.

Es wurden Anzeigen wegen Unfallflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Diebstahlsverdachts erstellt.

Die Ermittlungen dauern an.

(ff)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden 3.764 Mal registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Von den Verkehrsunfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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