Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Düsseldorf: Verfolgungsfahrt endet mit Festnahme

Ein Streifenwagen verunfallt, Tatverdächtiger festgenommen. Niemand verletzt. Ermittlungen wegen Bedrohung und Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Quelle: Polizei NRW Mettmann
Foto: Presseportal.de

Monheim am Rhein / Düsseldorf (ost)

Am Dienstag (3. März 2026) hat sich auf der A 59 bei Düsseldorf ein Unfall ereignet, als ein Streifenwagen der Kreispolizeibehörde Mettmann einem flüchtigen Fahrzeug nachjagte. Zum Glück wurde niemand verletzt. Der Flüchtige wurde schließlich von Spezialkräften in Düsseldorf-Wersten festgenommen.

Dem Unfall und der späteren Festnahme ging folgender Vorfall voraus:

Am Montag (2. März 2026) soll ein 41-jähriger Niederländer ohne festen Wohnsitz die Familie seiner ehemaligen Lebensgefährtin in Monheim am Rhein mit einer Schusswaffe bedroht haben. Die Polizei suchte nach dem Verdächtigen, konnte ihn jedoch zunächst nicht finden. Einen Tag später fiel den Insassen eines Streifenwagens gegen 16:50 Uhr der Verdächtige auf, der im Berliner Viertel in einem Mietwagen unterwegs war.

Als die Polizisten den Mann stoppen und überprüfen wollten, flüchtete er mit hoher Geschwindigkeit über die A 59. Bei der Verfolgung des Fahrzeugs verloren die Einsatzkräfte die Kontrolle über ihren Streifenwagen und gerieten bei der Abfahrt in Garath von der Straße ab. Der Streifenwagen landete im Grünstreifen und war danach nicht mehr fahrbereit – zum Glück wurde niemand verletzt.

Im Rahmen weiterer Untersuchungen wurde das Fahrzeug des Flüchtigen in Düsseldorf-Wersten gefunden. Spezialkräfte der Polizei konnten den bereits polizeibekannten Mann vor Ort festnehmen und zur Wache bringen. Bei Durchsuchungen konnte bisher keine Waffe gefunden werden. Gegen den 41-Jährigen wurden entsprechende Verfahren eingeleitet – unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Ermittlungen bezüglich der Bedrohung dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beläuft sich auf 450, Schwerverletzte auf 11.172 und Leichtverletzte auf 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24