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Düsseldorf: Verkehrsunfall auf A1 bei Wuppertal

Schwerer Unfall mit 7 Verletzten – Fahrbahn stundenlang gesperrt

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Donnerstag, 17.09.2026, 13:15 Uhr

Bei einem Verkehrsunfall gestern Nachmittag auf der A 1 bei Wuppertal wurden insgesamt sieben Personen teils schwer verletzt. Die Fahrbahn in Richtung Dortmund musste für Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden.

Nach bisherigen Untersuchungen stieß die 21-jährige Fahrerin eines Mercedes-Benz aus bisher ungeklärter Ursache in der Nähe der Anschlussstelle Wuppertal-Langerfeld auf den Ford eines 65-Jährigen. Aufgrund der Wucht des Aufpralls wurde der Ford gegen den Lastwagen eines 24-Jährigen geschoben, verließ die Fahrbahn und prallte gegen die Leitplanke.

Ein nachfolgender 25-Jähriger versuchte, den beteiligten Fahrzeugen auszuweichen, kollidierte jedoch später mit seinem Renault gegen die Leitplanke und dann gegen den Ford des 65-Jährigen.

Die 21-Jährige, der 65-Jährige und sein Beifahrer sowie der 24-jährige Lkw-Fahrer wurden leicht verletzt. Der 25-jährige Fahrer des Renault wurde schwer verletzt; Lebensgefahr konnte zeitweise nicht ausgeschlossen werden. Seine beiden Beifahrer wurden ebenfalls leicht verletzt.

Aufgrund der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme, an der auch ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei beteiligt war, musste die Richtungsfahrbahn Dortmund ab der Anschlussstelle Wuppertal-Langerfeld vollständig gesperrt werden. Um 17:20 Uhr konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Die Ermittlungen dauern an.

(heu)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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