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Düsseldorf: Vorsicht beim Onlinekauf!

Der bevorstehende Cybermonday lockt mit zahlreichen Sonderangeboten und Rabatten im Internet. Doch es ist Vorsicht geboten: Kriminelle versuchen sensible Kreditkarten- und Kontodaten auszuspähen.

Foto: unsplash

Düsseldorf (ost)

Warnung vor Betrug – Achtung beim Online-Einkauf! – Sicheres Bezahlen im Netz

Der bevorstehende Cybermonday lockt mit vielen Sonderangeboten und Rabatten im Internet. Jedoch ist Vorsicht geboten: Kriminelle versuchen ständig, sensible Kreditkarten- und Kontodaten zu stehlen.

Deswegen möchte die Polizei nochmals sensibilisieren:

Beim Online-Einkauf ist es wichtig, zuerst die allgemeine Netzwerksicherheit zu beachten, d.h. verwenden Sie immer eine aktuelle Antivirensoftware und eine aktuelle Firewall, überprüfen Sie die Browsereinstellungen, insbesondere in Bezug auf aktive Inhalte. Öffnen Sie keine E-Mails von unbekannten Absendern. Führen Sie die Transaktion idealerweise auf Ihrem eigenen Computer durch.

Geben Sie Ihre Kreditkartennummer nur über sichere Verbindungen weiter, die eine Verschlüsselung zwischen Ihrem Computer und dem Empfänger sicherstellen (z.B. SSL-Standard).

Zusätzlich kann auch die Angabe der Kartenprüfnummer (bei VISA CVV2 genannt = Card Verification Value 2, bei Mastercard CVC2 = Card Verification Code 2) erforderlich sein, die auf der Kreditkarte selbst gedruckt ist.

Und generell gilt: Vertrauen Sie nicht blindlings unbekannten Online-Händlern: Recherchieren Sie – geben Sie den Namen des Online-Shops in eine Suchmaschine ein, um negative Erfahrungen anderer Kunden zu finden und sich nicht nur auf die Versprechungen der Shop-Betreiber zu verlassen. In vielen Selbsthilfeforen können Sie auch herausfinden, ob Ihr ausgewählter Online-Händler unseriöse Geschäftspraktiken anwendet.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 6623 auf 7062. Davon waren 4478 männlich, 2145 weiblich und 2072 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu gab es in Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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