Feuerwehren aus verschiedenen deutschen Städten kämpfen gegen Waldbrände in Spanien. Dichte Rauchwolken und Flammenfronten stellen die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen.
Düsseldorf: Waldbrandeinsatz in Spanien
Bonn (ost)
Spanien, Puebla de Sanabria/La Baña; 24.08.2025
Als das Deutsche Waldbrand-Einsatzteam am Samstagmittag in der neuen Zielregion Castilla-León ankam, deuteten die dichten Rauchwolken über den Bergkämmen auf die angespannte Situation im neuen Einsatzgebiet hin. Während die Teileinheit Logistik das Basislager des Teams in einem Landschulheim in Puebla de Sanabria einrichtete, rückte die Brandbekämpfungseinheit zu einem potenziellen Einsatzgebiet rund um das Dorf La Baña aus. Die Tanklöschfahrzeuge und Einsatzkräfte warteten in einem Bereitstellungsraum auf den Einsatzbefehl. Am Samstag war jedoch noch kein aktives Eingreifen erforderlich.
Der Sonntag verlief ganz anders. Aufgrund sich ändernder Winde entwickelten sich mehrere Einzelbrände ab Mittag zu einer langen Flammenfront, die sich in Richtung des Dorfes ausbreitete. Die Tanklöschfahrzeuge erhielten sofort Einsatzaufträge, als sie eintrafen. Gemeinsam mit anderen spanischen Einsatzkräften war unser Team den ganzen Tag über im Einsatz. Durch den dynamischen Bodeneinsatz an drei Feuerfronten gelang es, das Dorf La Baña vor den Flammen zu schützen. Die Luftunterstützung spielte dabei eine wichtige Rolle: Bis zu sechs Löschflugzeuge und zehn Löschhubschrauber konnten die hohen Flammen eindämmen und unzugängliche Bereiche löschen. Durch diese Maßnahmen konnte ein unkontrolliertes Feuer verhindert werden, das sich durch starke Winde schnell ausgebreitet hätte. Außerdem wurden deutsche und spanische Tanklöschfahrzeuge entlang eines 1.500 Meter langen Sicherheitsstreifens positioniert, um ein Übergreifen des Feuers zu verhindern. Der anschließende Mob Up, bei dem Glutnester gelöscht wurden, war entscheidend, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Notfall bei einer Passantin: Am Rande des Einsatzbereichs brach eine Passantin zusammen. Das medizinische Notfallteam, das zur Sicherung der Einsatzmaßnahmen Teil der Einheit ist, übernahm die Erstversorgung, bis die spanischen Rettungskräfte die weitere Behandlung übernahmen.
Der Einsatz des Deutschen Waldbrandmoduls wird planmäßig Anfang nächster Woche enden. Danach erfolgt die Rückreise nach Deutschland.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). 450 Menschen verloren bei Verkehrsunfällen ihr Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
Ortslage – innerorts | 55.296 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
Getötete | 450 |
Schwerverletzte | 11.172 |
Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)