Ein 11-Jähriger wurde von Jugendlichen mit einem Messer bedroht und nach Vapes durchsucht. Die Täter sind flüchtig, Polizei bittet um Hinweise.
Duisburg: 11-Jähriger mit Messer bedroht – Kriminalpolizei sucht Zeugen

Duisburg (ost)
Ein 11-jähriger Junge wurde am Mittwochnachmittag (3. Juni, 16:40 Uhr) an der Ecke Beethovenstraße und Friedrich-Ebert-Straße von mehreren Unbekannten bedroht. Nach den bisherigen Informationen wurden drei bis vier Jugendliche beobachtet, die den Jungen ansprachen und mit einem Messer bedrohten. Danach baten sie ihn um Vapes und durchsuchten seine Kleidung sowie seine Bauchtasche. Ohne Beute flohen die Täter in eine unbekannte Richtung.
Der 11-Jährige beschrieb die Unbekannten als etwa 14 bis 16 Jahre alt. Sie sollen dunkle Haare und einen etwas dunkleren Hauttyp gehabt haben.
Die alarmierten Polizeikräfte trafen den aufgewühlten Jungen vor Ort an und brachten ihn mit einem Streifenwagen zu seinem Zuhause, wo ihn seine Eltern in Empfang nahmen.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Informationen zu den Unbekannten geben können, sich unter der Telefonnummer 0203 2800 bei der Polizei Duisburg zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige, 60 weibliche Verdächtige und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, die Anzahl der weiblichen Verdächtigen auf 75 und die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








