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Duisburg: 12-Jähriger angefahren, gestohlenes Kleinkraftrad sichergestellt

Ein 12-jähriger Junge wurde von einem Kleinkraftrad erfasst und schwer verletzt. Das gestohlene Fahrzeug wurde sichergestellt, der Fahrer flüchtete.

Foto: unsplash

Duisburg (ost)

Am Nachmittag des Donnerstags (30. Juli, 17:23 Uhr) wurde ein 12-jähriger Junge beim Überqueren der Straße im Bereich Obermarxloher Straße / Ruprechtstraße von einem Kleinkraftrad erfasst und schwer verletzt.

Basierend auf den bisherigen Informationen und den Aussagen mehrerer Zeugen lief der 12-Jährige zwischen wartenden Fahrzeugen auf die Straße. Dort stieß er im Bereich des Radwegs mit einem Kleinkraftrad zusammen, das von einem 13-jährigen Jugendlichen gefahren wurde. Zeugenberichten zufolge war der Rollerfahrer zu schnell unterwegs.

Nach dem Zusammenstoß fiel der 12-Jährige zu Boden und rutschte mehrere Meter über den Asphalt. Zeugen leisteten Erste Hilfe, bis die Rettungskräfte eintrafen. Ein Rettungswagen brachte den schwer verletzten Jungen nach notärztlicher Versorgung in ein Krankenhaus. Die Eltern wurden informiert.

Der 13-jährige Fahrer flüchtete sofort zu Fuß vom Unfallort. Polizeibeamte trafen ihn kurz darauf auf der Wiener Straße an. Sie brachten den Jugendlichen zu seiner Mutter und führten ein Gespräch in ihrer Anwesenheit. Er gab an, den Roller von einem Freund erhalten zu haben.

Das Kleinkraftrad wurde von den Beamten sichergestellt. Ermittlungen an der Adresse des Halters ergaben, dass das Fahrzeug bereits um 12 Uhr am Hohenzollernplatz gestohlen worden war. Die weiteren Ermittlungen führt das Kriminalkommissariat 34. Zeugen, die den Diebstahl beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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