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Duisburg: 16-jähriger entwendet Motorrad und Pkw

Ein 22-jähriger Mann verständigte die Polizei, als sein Motorrad gestohlen wurde. Der Täter konnte später mit dem gestohlenen Auto gestellt und festgenommen werden.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Am Samstagabend (3. Oktober, 20 Uhr) informierte ein junger Mann (22) die Polizei, da sein Motorrad kurz zuvor gestohlen worden war. Der 22-Jährige erhielt eine Benachrichtigung über einen Ortungssensor im Fahrzeug, der ihm mitteilte, dass sein Motorrad in Bewegung gesetzt worden war.

Über eine App auf seinem Smartphone konnte der Geschädigte den Polizisten den Fahrweg seines Fahrzeugs mitteilen. Auf dem Ruhrdeich entdeckte eine Streifenwagenbesatzung schließlich das Motorrad. Die Beamten erkannten den 16-Jährigen am Steuer wieder, da er ihnen aus früheren Einsätzen bekannt war, und folgten ihm. Aufgrund der steigenden Geschwindigkeit des Fahrzeugs verloren die Einsatzkräfte den Jungen zunächst aus den Augen, als er in den Bereich der Königstraße kam. Mithilfe des Ortungssensors konnten sie das Motorrad kurz darauf auf der Königsberger Allee finden und sicherstellen. Der Fahrer war zunächst verschwunden.

Nur einige Stunden später (4. Oktober, 00:40 Uhr) entdeckte eine weitere Streifenwagenbesatzung am Kreuzungsbereich Ruhrdeich/Werthacker einen schwarzen BMW. Den Polizisten war bekannt, dass das Fahrzeug bereits am 22. September als gestohlen gemeldet worden war.

Die Beamten folgten dem Auto und baten um Verstärkung. Als sie auf der Mülheimer Straße ankamen, beschleunigte der Fahrer und bog mit hoher Geschwindigkeit in die Bismarckstraße ein. Der Unbekannte verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte mit einem Ampelmast. Aufgrund der starken Beschädigung musste der BMW abgeschleppt werden.

Die Einsatzkräfte konnten den mutmaßlichen Fahrer stellen, als er versuchte zu Fuß zu flüchten, und vorübergehend festnehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde er bereits am Sonntag (4. Oktober) einem Haftrichter des AG Duisburg vorgeführt. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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