Ein 25-jähriger Mann wurde ohne Führerschein in einem grauen Audi von der Polizei verfolgt und schließlich gestoppt. Seine Mutter wird ebenfalls angezeigt, da das Auto auf sie zugelassen war.
Duisburg: 25-Jähriger rast ohne Führerschein durch die Stadt

Duisburg (ost)
Am Freitagabend (17. Juli, 21:10 Uhr) bemerkte eine Polizeistreife im Bereich des Hochemmericher Marktes an der Duisburger Straße einen grauen Audi, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Die Beamten beschlossen, das Fahrzeug anzuhalten und zu überprüfen, und folgten dem Audi. Dabei sahen sie, wie er mehrmals Sperrflächen überquerte. An der Kreuzung Moerser Straße / Margaretenstraße schnitt er einem Lastwagen die Vorfahrt, was den Fahrer zwang, scharf zu bremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Schließlich verloren die Polizisten den Sichtkontakt zum Auto. Jedoch wiesen Zeugen in der Europaallee kurz darauf die Polizei auf einen verdächtigen Mann hin, der sich auf einem Firmengelände auffällig verhielt. Es stellte sich heraus, dass es sich um den Fahrer des Audi handelte, da er die Autoschlüssel in seiner Unterwäsche versteckt hatte. Zudem entsprach sein Aussehen dem Mann, den die Beamten zuvor am Steuer des Audi gesehen hatten. Der Audi war in der Nähe geparkt. Die Polizei stellte fest, dass der 25-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Er erhielt eine Anzeige wegen illegalen Autorennens und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Zudem wurde ein Bericht an die Straßenverkehrsbehörde geschickt. Der Audi, den er fuhr, war auf seine Mutter (51) zugelassen. Auch sie wird nun mit einer Anzeige konfrontiert, da sie es zugelassen hatte, dass ihr Sohn ohne Fahrerlaubnis fuhr. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








