Ein Unbekannter verletzte einen Mann auf der Vulkanstraße. Mordkommission ermittelt, Zeugen werden gebeten, sich zu melden.
Duisburg: 28-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Duisburg (ost)
Am Abend des 26. Februars gegen 19 Uhr wurde ein 28-jähriger Mann in einem Eingangsbereich eines Gebäudes in der Vulkanstraße von einem bisher Unbekannten lebensgefährlich verletzt. Die Polizei wurde von einem Zeugen alarmiert. Der Verletzte erhielt Stichverletzungen und wurde vor Ort von einem Notarzt behandelt, bevor er ins Krankenhaus gebracht wurde. Sein Zustand wird als lebensbedrohlich eingestuft.
Der Angreifer floh in einem schwarzen Auto. Er wird als dunkelhaarig mit Bart beschrieben und trug zur Tatzeit einen schwarzen Kapuzenpullover mit einem weißen „BOSS“-Logo, eine schwarze Jogginghose und schwarze Schuhe.
Die Polizei sicherte Spuren vor Ort, befragte Zeugen und sicherte Videomaterial.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg betrachtet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt. Unter ihrer Leitung wurde eine Mordkommission beim Kriminalkommissariat 11 eingerichtet. Die Ermittlungen zu den Hintergründen, dem Motiv und dem flüchtigen Täter dauern an.
Personen, die die Tat beobachtet haben oder Informationen zum Täter und dem Fahrzeug haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 waren 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 75 weiblichen Verdächtigen und 310 nicht-deutschen Verdächtigen. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was die Bedeutung der Situation in Nordrhein-Westfalen unterstreicht.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








