Die Polizei fand Amphetamine und mehr bei einem der Angreifer. Anzeigen wegen Drogenhandels und Körperverletzung wurden gestellt.
Duisburg: Angreifer handelt mit Drogen

Duisburg (ost)
Zwei junge Männer (20, 21) griffen am Montagnachmittag (16. Februar, gegen 16:45 Uhr) eine Gruppe von Freunden in der Nähe der Haltestelle „Im Schlenk“ an. Sie benutzten Pfefferspray gegen die Personen und verprügelten einen 19- und einen 21-Jährigen. Der 19-Jährige musste zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Die anderen Personen wollten sich selbstständig ärztlich versorgen. Nachfolgende Untersuchungen der Polizei ergaben Hinweise auf mögliche Drogenaktivitäten eines der Angreifer. Die Polizei durchsuchte schließlich mit einem richterlichen Beschluss die Wohnung des 20-Jährigen auf Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Einsatzkräfte fanden unter anderem Amphetamine in nicht unerheblicher Menge, verschiedene Verpackungsmaterialien, Bargeld, mehrere Messer und eine Schreckschusswaffe. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt. Der 20-Jährige muss sich nun mit einer Anzeige unter anderem wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht unerheblicher Menge auseinandersetzen. Zusätzlich erhielt er – ebenso wie der 21-jährige Angreifer – eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56.367 auf 57.879. Im Jahr 2023 waren 51.099 der Verdächtigen männlich, 6.780 weiblich und 18.722 nicht-deutsch. Obwohl die Zahlen in Nordrhein-Westfalen gestiegen sind, bleibt die Region mit den meisten erfassten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








