Eine 24-Jährige wurde am Sonntagabend im Immanuel-Kant-Park von einer 15-Jährigen mit einem Messer verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter.
Duisburg: Angriff im Dellviertel

Duisburg (ost)
Am Sonntagabend (12. April, 18:15 Uhr) waren Polizeibeamte im Einsatz im Immanuel-Kant-Park an der Friedrich-Wilhelm-Straße/Tonhallenstraße, nachdem eine 24-jährige Frau von einer 15-jährigen mit einem Messer verletzt wurde.
Was passiert ist:
Ein Augenzeuge (37) berichtete, dass er einen Schrei hörte und dann eine blutende Frau am Boden sah. Die vermutliche Täterin flüchtete in Richtung Realschulstraße. Der 37-jährige Zeuge beschrieb den Beamten, wie die Flüchtige aussah.
Die Rettungskräfte versorgten die Stichverletzung vor Ort und brachten die junge Frau zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. In der Mercatorstraße trafen die Polizisten auf eine 15-jährige, die offensichtlich Blutflecken an ihrer Kleidung hatte, und kontrollierten sie. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten neben Betäubungsmitteln ein Messer mit vermutlichen Blutanhaftungen und stellten alles sicher. Bei der Überprüfung ihrer Identität stellten die Beamten fest, dass sie als vermisst gemeldet war – daher brachten sie die Minderjährige zu ihrer Wohnadresse zurück.
Sie muss sich nun mit einem Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und dem Verstoß gegen das Betäubungsmittel auseinandersetzen. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 36 dauern derzeit an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Insgesamt gab es 56367 Verdächtige im Jahr 2022 und 57879 Verdächtige im Jahr 2023. Darunter waren 49610 männliche Verdächtige im Jahr 2022 und 51099 im Jahr 2023. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb mit 6757 im Jahr 2022 und 6780 im Jahr 2023 relativ konstant. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








