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Duisburg: Audi-Fahrer nach Flucht in Beeck gestellt

Am Dienstagabend (3. November, gegen 20:50 Uhr) missachtete der Fahrer eine rote Ampel und fuhr über die A42 und A59. Bei einem 33-jährigen Duisburger wurde der Führerschein sichergestellt.

Foto: unsplash

Duisburg (ost)

Am Dienstagabend (3. November, gegen 20:50 Uhr) sahen Polizisten im Bereich Friedrich-Ebert-Straße / Hoffsche Straße, wie der Fahrer eines Audi A7 eine rote Ampel überfuhr. Die Beamten verfolgten das Auto und gaben dem Fahrer Anhaltezeichen. Er missachtete diese jedoch und beschleunigte sein Fahrzeug.

Die Fluchtroute verlief zunächst über die A42 und danach auf die A59 in Richtung Düsseldorf. Der Fahrer fuhr dabei deutlich zu schnell und brachte andere Verkehrsteilnehmer durch seine riskante Fahrweise in Gefahr. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, mussten mehrere Fahrzeuge dem Audi ausweichen.

Eine Kontrolle des Kennzeichens ergab, dass dem Fahrzeug die Betriebserlaubnis bereits wegen fehlenden Pflichtversicherungsschutzes entzogen worden war. Im weiteren Verlauf sahen die Polizisten den Audi nicht mehr. Anschließend suchten die Einsatzkräfte die Halteranschrift auf und trafen dort den mutmaßlichen Fahrer an, einen 33 Jahre alten Duisburger.

Die Beamten stellten am Ort den Führerschein des Mannes sicher und entfernten die Stempel von den Kennzeichen des Audi. Außerdem setzten sie das Straßenverkehrsamt über den Sachverhalt in Kenntnis. Den 33-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2023 insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle erfasst. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden (9,92 %), 13.559 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,13 %), 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59 %) und 556.792 übrige Sachschadensunfälle (87,36 %). Für die Ortslage wurden 55.296 Unfälle innerorts (8,68 %), 17.437 außerorts ohne Autobahnen (2,74 %) und 6.889 auf Autobahnen (1,08 %) angegeben. Bei den Unfällen kamen 450 Menschen ums Leben, 11.172 wurden schwer und 68.000 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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