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Duisburg: Autofahrer missachtet Absperrungen

Ein uneinsichtiger Autofahrer missachtete Absperrungen vor einem Karnevalsumzug und flüchtete vor der Polizei, wurde aber schließlich gestoppt und muss nun mit einem Strafverfahren rechnen.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Am Samstagmorgen (14. Februar, 10:35 Uhr) ignorierte ein uneinsichtiger Fahrer (47) die Absperrungen im Bereich des Willy-Brandt-Rings/Duisburger Straße noch vor Beginn eines Karnevalsumzuges.

Der Lenker eines grauen Opel Astra plante, seine Fahrt über die Stockholmer Straße in Richtung der Weseler Straße fortzusetzen, missachtete dabei ein Absperrgitter und die eindeutigen Anhaltsignale von Polizisten.

Vor einer Polizeiabsperrung auf der Weseler Straße bog der 47-Jährige in die Dahlmannstraße ab und versuchte zu flüchten. Ein Polizist auf einem Motorrad folgte dem Mann über die Roonstraße, Karl-Marx-Straße, Dahlmannstraße, Kaiser-Friedrich-Straße, Mathildenstraße bis zur Wilhelmstraße.

Da die Straße durch andere Fahrzeuge blockiert war und der Bürgersteig zu eng war, gab der 47-Jährige auf. Der Motorradpolizist forderte den Verdächtigen auf, ihm den Autoschlüssel zu übergeben, was dieser auch ohne Widerstand tat.

Bei der Kontrolle des Flüchtigen stellten die Polizisten fest, dass er das Fahrzeug unter dem Einfluss von Drogen und ohne gültige Fahrerlaubnis lenkte. Die Nummernschilder am Auto passten nicht zum Opel und waren außerdem gestohlen.

Die Einsatzkräfte brachten den Verdächtigen zur Wache, wo ein Arzt ihm eine Blutprobe entnahm. Er muss sich nun mit einem Strafverfahren befassen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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