Feuer im Zimmer gelöscht, Bewohner festgenommen wegen Verdacht auf Drogenkonsum.
Duisburg: Brand im Übergangswohnheim in Neuenkamp

Duisburg (ost)
Am Mittwochabend (7. Oktober, 22:24 Uhr) wurden die Feuerwehr- und Polizeikräfte zu einem Übergangswohnheim in der Paul-Rücker-Straße gerufen, da Zeugen einen bereits gelöschten Brand gemeldet hatten.
Die ungefähr 40 Bewohner befanden sich bereits vor dem Gebäude, als die Beamten eintrafen. Anwohner und Mitarbeiter berichteten, dass ein 23-jähriger Bewohner in einem Zimmer Papier angezündet haben soll. Der kleine Brand konnte mit einem Feuerlöscher gelöscht werden. Die Feuerwehr setzte die Brandmeldeanlage zurück. Niemand wurde verletzt und es entstand kein Gebäudeschaden. Mitarbeiter erzählten den Polizisten, dass der 23-Jährige angeblich in unbekannte Richtung geflohen sei.
Gegen 23:30 Uhr meldete sich ein Sicherheitsmitarbeiter des Wohnheims erneut bei der Polizei und berichtete, dass der 23-Jährige zurückgekehrt sei. Die Beamten fanden den jungen Mann in der Unterkunft und brachten ihn in Gewahrsam. Es bestand der Verdacht, dass er Drogen konsumiert haben könnte. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft entlassen.
Das Kriminalkommissariat 11 hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








