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Duisburg: Brüder mit Messer verletzt – Kripo ermittelt

Zwei Brüder wurden bei einer Schlägerei verletzt, die Polizei ermittelt zu den Hintergründen. Einer der Verletzten wurde bereits aus dem Krankenhaus entlassen, der andere befindet sich noch in stationärer Behandlung.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Zwei Männer im Alter von 46 und 48 Jahren wurden am Mittwochabend (18. März, 21:21 Uhr) in der Nähe des Glückaufplatzes von einem Mann mit einem Messer verletzt, was zu einem Polizeieinsatz führte und die Ermittlungen zu den Hintergründen einleitete.

Der Vorfall im Detail: Zeugen berichteten der Polizei von einer Schlägerei zwischen mehreren Personen an einer Tankstelle in der Friedrich-Ebert-Straße. Als die Beamten eintrafen und keine Schlägerei feststellten, wies sie ein weiterer Bürger darauf hin, dass die Personen in Richtung der Rheinhausenhalle unterwegs waren. Am Glückaufplatz trafen die Einsatzkräfte auf ein Trio, bestehend aus zwei leicht verletzten Brüdern im Alter von 46 und 48 Jahren sowie einem 17-jährigen Ersthelfer.

Die Brüder berichteten, dass sie an der Tankstelle in der Friedrich-Ebert-Straße waren, als ein unbekannter Mann in Begleitung einer Frau mit einem Auto auftauchte und es zu einem Streit kam. Angeblich soll einer der Brüder etwas gesagt haben, das den Unbekannten verärgerte. Während des Streits zog der Mann ein Messer und verletzte die beiden Männer leicht. Anschließend gingen der Mann mit dem Messer und seine Begleitung in ein Haus, wo ein 17-Jähriger Erste Hilfe leistete.

Die Rettungskräfte brachten die beiden leicht verletzten Männer ins Krankenhaus. Der 46-Jährige wurde nach ambulanter Behandlung bereits entlassen. Der 48-Jährige wird stationär behandelt.

Aufgrund von Hinweisen auf die Identität des bisher Unbekannten durch das Kennzeichen wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg die Wohnung eines 35-Jährigen durchsucht – es wurde nichts gefunden.

Das Kriminalkommissariat 35 hat die Ermittlungen aufgenommen und untersucht die Hintergründe der Tat sowie die mögliche Beteiligung des 35-Jährigen als Tatverdächtiger.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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